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Alexandre Castro-Balbi

Alexandre Castro-Balbi - Violoncello

Alexandre Castro-Balbi, geboren 1991 in Besançon, wuchs in einer musikalischen Familie lateinamerikanischen Ursprungs auf. Im Alter von sieben Jahren bekam er seinen ersten Cellounterricht bei György Adam am Conservatoire de Besançon. 2004 schloss er das Conservatoire mit dem Diplôme d'Études Musicales ab und setzte seinen Unterricht im folgenden Jahr bei Marc Coppey am Conservatoire de Paris fort. Zwei Jahre später begann er sein Studium am Conservatoire Supérieur de Paris (CNSM) bei Philippe Muller, das er mit dem Master abschloss. Anschließend vertiefte er seine Studien bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar.

Nachdem er im Rahmen von ERASMUS ein Semester an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Claudio Bohórquez studiert hatte, ging er für ein weiteres Semester zu Clemens Hagen ans Mozarteum Salzburg. Darüber hinaus nahm er an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. bei Steven Isserlis, László Fenyő, Lluís Claret, Sadao Harada, Peter Bruns, Raphae ̈l Pidoux und Xavier Gagnepain.

Alexandre Castro-Balbi gewann mehrere internationale Preise, darunter den zweiten Preis und den Sonderpreis der „Carlos Prieto International Cello Competition“ in Morelia (Mexiko) und den zweiten Preis beim „Prince of Asturias Villa de Llanes“-Wettbewerb in Spanien. Beim „Internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz wurde ihm mit seinem Klaviertrio „Suyana“ der zweite Preis sowie der Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks verliehen.

Bereits mit 19 Jahren erreichte Castro-Balbi 2010 das Halbfinale des ARD-Musikwettbewerbs in München. Er gewann Stipendien bei der Yamaha Music Foundation of Europe, der Académie musicale de Villecroze sowie der Stiftung für junge Musiker in Besançon. Er wurde zu zahlreichen internationaler Festivals eingeladen, u.a das „Festival internacional de cello", Lima (Peru), „Festival Prince of Asturias“ (Spanien), Festival „Music in the Mountains“, Colorado (USA), „Festival international de musique de Besançon“ und das Festival der „Villa Musica“.

Als Solist konzertierte er mit dem Münchener Kammerorchester, der Jenaer Philharmonie, dem Budapester Kammerorchester, dem Orquesta Sinfónica Nacional de Panamá, dem Berlin-Brandenburgischen Sinfonieorchester, dem Orchestre du Conservatoire National Supérieur de Paris, dem Landesjugendorchester Peru und dem Orchestre Philharmonique de Besançon unter namhaften Dirigenten wie Seiji Ozawa, Myung- Whun Chung, Péter Csaba und Zsolt Nagy in der Berliner Philharmonie, der Salle Pleyel, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Münchener Philharmonie, der Victoria Hall Genf, dem Teatro Nacional Madrid, dem Musikverein Graz und im Solitär Salzburg. 2017 spielte er das Lalo-Cellokonzert als Solist der Staatskapelle Weimar unter Stefan Lano.

Seine Kammermusikpartner sind u.a. Lucas Debargue, Markus Groh, Natasha Prischipenko, Christophe Giovaninetti, Svetlin Roussev, Diana Ligeti, Mayu Kishima, Marc Bouchkov, Marie Chilemme, Adrien Boisseau, Regis Vincent, Lena Semenova, Guillaume Chilemme, David Castro-Balbi und Thibaud Epp. Alexandre Castro-Balbi ist seit 2015 Solo-Cellist des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar.

Foto: Andreas Schlager