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Justus Grimm,

Justus Grimm - Violoncello

Justus Grimm studierte bei Ulrich Voss, Claus Kanngiesser und später in Stockholm und Köln bei Frans Helmerson. Er gewann u. a. den 1. Preis des Maria-Canals-Musikwettbewerbs in Barcelona (an der Seite des Pianisten Florian Wiek) und den Preis des Deutschen Musikrates.

Seine solistischen und kammermusikalischen Auftritte führen ihn durch ganz Europa in so berühmte Konzertha?user wie die Berliner Philharmonie, die Hamburger Elbphilharmonie, die Kölner Philharmonie, das Atheneum in Bukarest, das Théâtre du Châtelet in Paris, den Münchner Herkulessaal sowie das Centro Cultural in Lissabon.

Mit den Hamburger Philharmonikern glänzte er zu Beginn seiner Karriere 1993 als Solist der Uraufführung von Matthias Pintschers Cellokonzert »La Metamorfosi di Narciso« und konzertierte seither mit zahlreichen weiteren Orchestern wie dem English Chamber Orchestra, dem London Chamber Orchestra, dem Ukrainischen Nationalorchester, dem Litauischen Nationalorchester oder dem Orchestre Symphonique de la Monnaie.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u. a. Abdel Rahman El Bacha, Gérard Caussé, Stephen Kovacevich oder Sasha Sitkovetsky. Er erhielt Einladungen zu bedeutenden Festivals wie den Ludwigsburger Festspielen, dem Festival van Vlaanderen, den Dias da Musica Lissabon, SoNoRo Bukarest, dem Festival Florilegio Salamanca und dem Klara Musikfestival Brüssel. Von 2010 bis 2017 war er Artist-in-Residence des »Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano«.

In der Saison 2019/20 wird Justus Grimm u.a. in Belgien, China, Deutschland, Lettland, den Niederlanden, Rumänien, der Schweiz und der Ukraine konzertieren.

Neben Live-Mitschnitten vieler europäischer Radiosender liegen zahlreiche CD-Veröffentlichungen vor, u. a. die international gefeierte Einspielung früher Werke von George Enescu und eine Gesamtaufnahme der Kammermusikwerke von César Franck, die als beste CD des Jahres 2012 mit dem Prix Caecilia ausgezeichnet wurde.

2008 wurde Justus Grimm als Professor ans Königliche Konservatorium in Antwerpen berufen, wo er seit 2013 auch als Künstlerischer Direktor wirkt.

Foto: Sergei Belousov